KKA-Newsletter 1/2014

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Initiative für eine öffentliche Krankenkasse: Vorschlag für ein bezahlbares Gesundheitswesen oder Gefährdung unseres Gesundheitssystems?

Die Befürworter innerhalb der Ärzteschaft sehen in der Einheitskasse ein „Wundermittel“ zur Behebung der Grossbaustellen im Gesundheitswesen – besonders das erhoffte Ende der Jagd nach guten Risiken. Weitere Argumente der Befürworter sind Einsparungen durch den Wegfall von teuren Kassenwechseln und vereinfachte administrativen Abläufe.

Für die Gegner fallen die Ärztinnen und Ärzte damit in die Hände der Staatsmedizin, für ihre Patientinnen und Patienten gibt es künftig keine Wahlfreiheit mehr, wie und bei wem sie sich versichern können. Zudem drohen der staatliche Eingriff in die Behandlungsfreiheit und Rationierung - mit anderen Worten: ein Prämien-, Leistungs- und Tarifdiktat.

Diese Spaltung innerhalb der frei praktizierenden Ärzteschaft widerspiegelt sich in den Ergebnissen von Mitgliederbefragungen in verschiedenen Kantonen. Bei den Umfragen der St. Galler und Zürcher Ärztegesellschaft votierten 50% für und 50% gegen die Einheitskasse. In den Kantonen Waadt und Schwyz hingegen waren die Ergebnisse klar: die Waadtländer Ärzteschaft stimmte mit 61% für, die Schwyzer Ärzteschaft mit 74% gegen eine Einheitskasse.

Sowohl Gegner wie Befürworter haben ein gemeinsames Interesse an einem gut funktionierenden Gesundheitssystem, das den Patientinnen und Patienten eine optimale medizinische Versorgung ermöglicht.

Nur: Wie der Weg dahin beschaffen sein soll, darüber sind sich die Befürworter und Gegner der Initiative für eine staatliche Krankenkasse nicht einig.

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Co-Präsidium KKA

Dr. med. Peter Wiedersheim und Dr. med. Fiorenzo Caranzano

Konferenz der Kantonalen Ärztegesellschaften, Nordstrasse 15, CH - 8006 Zürich
Telefon 044 421 14 14, info@kka-ccm.ch, www.kka-ccm.ch

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